Am 18 Juni 2026 wurden wir gegen 15 Uhr zu einem Waldbrand unter dem Stichwort Waldbrand groß alarmiert. Der Waldbrand erstreckte sich nordwestlich des ehemaligen Bundeswehr-Munitionsdepots (Muna-Gelände) bei Tautenwind. Es kam aus ungeklärter Ursache in diesem Bereich zu einem folgenschweren Vegetationsbrand, bei dem rund 3,4 bis 3,8 Hektar Waldfläche in Flammen standen.
Rund 350 Einsatzkräfte aus 26 Feuerwehren (u. a. unsere Wehr, Georgensgmünd, Heideck, Roth, Röttenbach, etc.) bekämpften das Feuer. Unterstützt wurden wir von örtlichen Landwirten, die mit Güllefässern Löschwasser herbeischafften.
Unter der Führung unseres GF Frank Arnold waren wir am westlichen Rand des Brandes eingesetzt. Die Aufgabe war die Wasserförderung aus einem Faltbehälter zu gewährleisten, und die Flammen mit Hilfe der Waldbrandwerkzeuge einzudämmen. Aus unserer Wehr waren Trupps teilweise über Stunden damit beschäftigt, größere und kleinere Glutnester abzulöschen und mit Hilfe der Werkzeuge den Boden zu öffnen um versteckte Glutnester zu finden.
Dabei kam schon das eigentlich für das neue TSF-L vorgesehene Material zum Einsatz, welches bereits im Gerätehaus bis zur Auslieferung des neuen Fahrzeuges vorgehalten wird.
Hier eine umfangreiche Bilderstrecke zu dem Einsatz:
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20260618 brand laffenau
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Das Unterholz und junge Kiefern verbrannten vollständig. Die rund 80 Jahre alten Altbäume wurden durch die mannshohen Flammen bis auf fünf Meter Höhe verkohlt und stark geschädigt.
Um die letzten Glutnester im sandigen Boden zu ersticken, musste die Fläche nach den Löscharbeiten großflächig mit einer Bodenfräse gemulcht werden. Der Forstbetrieb Allersberg plant, die geschädigten Bestände bis zum Herbst zu beobachten. Absterbende Bäume werden entnommen, um die Fläche anschließend gezielt in einen klimastabilen Mischwald umzuwandeln. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit weisen die Behörden am Waldrand ausdrücklich auf das gesetzliche Rauchverbot von März bis Oktober hin.
Vielen Dank an alle eingesetzten Kräfte unserer Wehr, die nicht zuletzt wegen der hohen Temperaturen und der körperlich sehr anstrengenden Löscharbeiten weit über ihre körperlichen Grenzen hinaus gegangen sind, und somit einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss des Einsatzes geleistet haben.
Bilder: Verschiedene Mitglieder unserer Wehr




